27. Juni 2017
CSI Schwarzach?

Nicht auf Spurensuche nach Kriminellen, sondern auf die Suche nach der krankhaften Veränderung von Geweben oder Zellen begaben sich am 27. Juni 2017 die Schüler des Moduls „Mikrobiologie und Pathologie“ angeleitet von Univ. Doz. Prim. Dr. Anton Hittmair. Dabei verfolgten sie alle Arbeitsschritte in der Histologie, von der Probenannahme bis zur makroskopischen Beschreibung (z.B. ein Stück Dickdarm mit Tumor), über die Entwässerung, Fixierung, dem Schneiden der Präparate, sowie deren Färbung. Beim Mikroskopieren durften sie sich im Diagnostizieren versuchen und stellten gemeinsam mit dem Facharzt folgende Diagnosen: Appendizitis, Gerstenkorn oder Gastritis.

Über die Bedeutung eines gut organisierten Archivs und über die Qualitätskontrollmöglichkeit, die Obduktionen für das Klinikum bieten, konnten sich die Teilnehmer ebenso überzeugen bzw. ein Bild machen wie auch über die Arbeitsprozesse in der Mikrobiologie. Besonders in Erinnerung bleiben sicherlich die chirurgischen „Werkzeuge“ der Prosektur und der „Schoko-Agar“.

Karin Schaffer