24. April 2017
Drei Tage Berlin

Vom 21. bis 24. April unternahm die 8B mit ihrem Klassenvorstand eine Bildungs- und Abschlussreise nach Berlin. Wir gelangten gut zum Flughafen und nach Berlin, am Freitag bezogen wir nach ersten Orientierungs- und Verständigungsschwierigkeiten am Flughafen Tegel unsere gemütliche Herberge mitten in Alt-Moabit. Nachdem wir es uns in den Zimmern gemütlich gemacht hatten, genossen wir ein unerwartet günstiges, leckeres Abendessen in einem nahegelegenen vietnamesischen Restaurant. Samstag und Sonntag waren dann randvoll mit Besichtigungsplänen.

Nach dem Frühstück um 07:30 ging es zunächst mit der BVG zum „Alex“. Nach einem Blick auf den Fernsehturm und das pulsierende Herz Berlins wanderten wir, unbeirrt vom schneidenden Wind, die Karl-Marx-Straße, die ehemalige Prunkallee Ost-Berlins, entlang und konnten uns dabei die Elemente sozialistischer Wohn- und Repräsentationsarchitektur vor Augen führen, ehe wir weiterzogen zur Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der DDR-Geheimpolizei (Stasi). Dort durften wir eine mehrstündige Führung durch ehemalige Insassen genießen, die zwar lang, aber sehr informativ und nicht ohne einen gewissen Gruselfaktor gestaltet war.

Vor dem Besuch der Hackeschen Höfe, einem Beispiel für das Berlin der 1920er, stürzten wir uns ein wenig in das Gewimmel von Berlin-Mitte, erkundeten das Flair, den eigentümlichen Charme und die vielen kulturellen und künstlerischen Nuancen im vielbesungenen Moloch Berlin. Abends waren wir dann, nicht nur ob des Aprilwetters, froh, in unserem Hostel zurück zu sein und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Auch am Sonntag suchten wir das Frühstücksbuffet noch vor 08:00 heim, ehe wir die reichen Kunstschätze der Museumsinsel ins Visier nahmen. Zunächst fuhren wir zum Brandenburger Tor, flanierten dann „Unter den Linden“ und die Friedrichsstraße entlang in Richtung des weiteren Programms. Nach einem Besuch beim weltgrößten Dinosaurierskelett im Naturkundemuseum ging es nach kurzer Stärkung ins Neue Museum, wo wir uns die Ägyptensammlung mit der vielgerühmten Nofretete-Büste anschauten.  Vor dem Rückflug Montag früh ließen wir die Abschlussreise am Billardtisch unseres Hostels gemütlich ausklingen.

Als Klassenvorstand und Reiseleiter war mir die Fahrt ein großes Vergnügen und ich hoffe, dass sie der 8B ebenso in angenehmer Erinnerung bleiben wird wie mir.

René Bellaire