28. Juni 2017
Whisky, Wolle und wankelmütiges Wetter

Schottland – das Land der Schafe und Kilts, so stellt man sich die unbekannten Weiten im Norden der Britischen Inseln vor. Tatsächlich bewahrheiteten sich diese Klischees rasch als die 7A heuer zur Kulturreise aufbrach.

Bei schönem Wetter wurden am Beginn die geschichtsträchtigen Städte Stirling und Edinburgh erkundet und die Reichtümer der schottischen Lords im Blair Castle bewundert. Anschließend ging es weiter nach Norden und nicht nur eine Whisky-Verkostung trübte die Sinne, auch das Wetter trug seinen Teil dazu bei. Sturm, Sonne und Regen wechselten sich im Minutentakt ab und tauchten die Highlands mit ihren Seen und alten Burgen in jene mythisch anmutende Stimmung, die man meint, nur aus alten Geschichten zu kennen. Badestopps am Loch Ness und in den Fjorden des Nordatlantik härteten uns nicht nur ab, sondern machten uns das Land so richtig begreifbar. So fielen wir unter den Zusehern der Oban-Highland-Games kaum auf und konnten uns am Abend unerkannt in den Pubs unter die Einheimischen mischen. Erst die Großstadt Glasgow brachte uns wieder zurück in die Hektik der modernen Welt und bereitete uns auf die Heimkehr nach einwöchiger Rundreise vor. Chi mi a-rithist thu!

Michael Kroiß und Miriam Feichter